WE AHR ONE

Wen unterstützen wir?


Wir möchten mit dem uns anvertrauten Geld die unterstützen, die es wirklich am nötigsten haben. In Zusammenarbeit mit den jeweiligen Ortsvorstehern der Ortschaften an der Ahr und anderen gemeinnützigen Organisationen dort werden wir sehr feinfühlig diese Personen/Familien ausfindig machen und ihnen finanzielle Hilfe zukommen lassen. Das erste Geld konnte bereits übergeben werden. Hoffentlich geht es so weiter.


1.000 Euro nach Marienthal

Wir konnten heute (4.9.21) das erste Geld in Marienthal übergeben. Rolf Schmitt nahm stellvertretend für die Hochwasserhilfe Marienthal e.V. einen Betrag von unfassbaren 1.000 Euro entgegen. Im neu gegründeten gemeinnützigen Verein können nur Marienthaler aktive Mitglieder werden. Und der Verein zahlt kein Geld aus, sondern übernimmt nach sorgfältiger Prüfung der Schadenslage, der allgemeinen finanziellen Verfassung und auch dem Umfang der Versicherung Kosten für z.B. Fenster, Türen, mobile Heizungen oder ähnlichem. Der Übergabe folgte dann auch gleichzeitig die herzliche Einladung, in hoffentlich bald wieder besseren Zeiten Marienthal besuchen zu kommen.

Vielen Dank an alle Spender!!!! 

Die nächste Hilfe ist angekommen.

Dank der vielen Unterstützer unseres Projektes waren wir wieder unterwegs, um besonders Betroffene der Flutkatastrophe zu unterstützen. Unser Weg führte uns diesmal (09.10.21) nach Schuld, wo wir dank "unserer Komplizin" Daniela eine Familie mit 1.000 Euro überraschen konnten. Sie wohnten bis zur Flutnacht in unmittelbarer Nähe der Ahr, müssen aber jetzt ohne ausreichende Versicherung nicht nur Ihr Wohnhaus, sondern auch ihr Restaurant komplett neu aufbauen. Wir haben beide als sehr herzliche Menschen kennengelernt und hoffen, mit dem Geld einen kleinen Beitrag zum Wiederaufbau ihrer Existenz geleistet zu haben.

Auch hier bedanken wir uns wieder ganz herzlich bei allen Spendern!!!

Und wieder haben wir ein wenig Freude ins Ahrtal bringen können ... 

Die Suche nach einem würdigen Empfänger für eine Spende hat sich dank Elke mal wieder gelohnt. Werner aus Bad Neuenahr - Ahrweiler hat es auch schlimm getroffen. 

Doch er ist ein Kämpfer und möchte im Rahmen seiner Möglichkeiten selbst versuchen, sein Haus trotz nicht ausreichendem Versicherungsschutz wieder für sich und seine alten Hundedame Biela bewohnbar zu machen.

Wir konnten ihm nun mit einer Spende in Höhe von 800 Euro eine Freude machen, die er dann auch direkt dazu nutzte, um Sanitärartikel sowie dringend benötigte Medikamente für seine Hündin zu besorgen.

Hier bedanken wir uns besonders bei Marita und ihrer Rehagruppe aus Ingolstadt. Vielen, vielen Dank!!!

Kurz vor Weihnachten durften wir wieder helfen! 

Dieses Mal ging unsere Fahrt nach Rech. Dort hatte Elke erfahren, dass Lydia und ihre Familie immer noch bzw. erneut mit den Folgen der Flut zu kämpfen haben.
 

Nachdem sie mit Hilfe von Familie und Freunden das Haus in wochenlanger Arbeit entkernt hatten, wurde festgestellt, dass die 

Decke des alten Kellers, über dem auch die Einfahrt in die Gebäude hinter dem Haus verläuft, nicht mehr vollumfänglich tragfähig ist und allem Anschein nach komplett erneuert werden muss.  

Da auch sie nicht ausreichend versichert sind, kommen auf sie dadurch noch weitere Kosten zu, die sich zusätzlich noch erhöhen 

könnten, da evtl. auch die Statik des ganzen Hauses dahingehend noch überprüft werden muss. Es könnte sogar sein, dass die bisherige Arbeiten der letzten Monate am Haus vergebens waren, falls das ganze Haus abgerissen werden muss.
Wir wünschen ihnen von Herzen, dass alles ein gutes Ende findet!

Lydia und ihrer Tochter haben wir angemerkt, wie sehr sie sich über unseren verhältnismäßig kleinen Beitrag von 1.000€ gefreut haben.


Hier geht unser ganz spezieller Dank an Conni Baum und Andrea Falkenstein für Ihre großzügige Unterstützung! DANKESCHÖN!

Helfen ist so schön!

Es ist für uns immer noch mehr als erstaunlich, wie groß die Hilfs- und Spendenbereitschaft ist, die wir durch diese kleine Aktion ausgelöst haben. Und immer noch erreichen uns Spenden, die wir an Betroffene weitergeben dürfen.
Eine ganz besondere Aktion konnten wir Anfang Februar abschließen. Die 90-jährige Mutter einer Freundin wollte auch etwas zur Unterstützung der Flutopfer beisteuern und hat in stundenlanger Arbeit insgesamt
17 Wollschals !!! gestrickt. Da wir diese aber nicht an eine einzelne Familie übergeben konnten, hatten wir uns nach einer anderen Möglichkeit umgeschaut.

Über Elke wurden wir dann auf Zeliha Atac aufmerksam gemacht, die in Bad Neuenahr in Eigeninitiative mit "Zeliha's Treff" ein Zelt unterhält, in dem Betroffene, aber auch Helfer einen Anlaufpunkt zum Essen, zum Austausch mit anderen, aber auch kostenfrei Dinge des täglichen Lebens finden.
In ihrem Zelt kümmert sich Zeliha auch um betroffene Kinder aus der Nachbarschaft, die bei ihr nach der Schule erst eine warme Mahlzeit erhalten und anschließend für die Hausaufgaben beaufsichtigt werden. 

Über ihre Facebook-Seite hatten wir dann noch erfahren, dass sie noch Spenden in Form von Getränken für die Kinder sowie Dekoration für ihr Zelt sucht.
Und so konnten wir sie dann mit den Schals und den Einkäufen bei ihr zuhause überraschen. Sie nahm die Spenden mit großer Dankbarkeit entgegen, erzählte von ihrer Tätigkeit dort und lud uns beide ein, sie bei nächster Gelegenheit in ihrem Zelt zu besuchen. Also fuhren wir am nächsten Tag mit weiteren Einkäufen zu "Zeliha's Treff", um die Einladung anzunehmen. 

Nach der Übergabe der Spenden wurden wir noch ins Zelt eingeladen, uns wurde Mittagessen angeboten ("Hier geht niemand hungrig raus!") und wir  konnten bei einem längeren Gespräch ihre Tätigkeit dort kennenlernen.
Und wir sind uns sicher, dass dies nicht unsere letzte Begegnung war.

Liebe Zeliha, großen herzlichen Dank für Dein Engagement!
PS: Ich habe für den Hintergrund des Beitrags extra grün gewählt.

Video der Übergabe
https://www.facebook.com/100000436940204/posts/4982083421816173/?d=n

Welch ein Zufall ...


Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier wollte sich am 10.10.2021 selbst ein Bild der Verwüstungen im Ahrtal machen, aber auch von den Anstrengungen der vielen offiziellen und privaten Helfer. Sein Besuch endete mit einem Besuch des Helfer-Shuttles im Innovationspark Grafschaft-Ringen. Dort hatten Gertrud und Markus nach ihrer Arbeit im Ahrtal die seltene Möglichkeit, sich kurz mit ihm auszutauschen. Und vielleicht ist ihm bei der Gelegenheit auch die Aufschrift des T-Shirts aufgefallen. :-)

Warum das Ganze ...

Nach der Überflutung des Ahrtals am 14./15.07.2021 wurde meiner Frau und mir bewußt, dass unweit unseres Zuhauses in Grafschaft Gelsdorf eine fürchterliche Katastrophe stattgefunden hat, deren Ausmaße nur schwer zu begreifen war. Nachdem wir uns in den nächsten Tagen mit Aufräumarbeiten in Gelsdorf und Unterstützung des Ringener Bürgerhauses eingebracht hatten, konnten wir uns am 18.07. in Dernau erstmals selbst ein eigenes Bild der dramatischen Situation dort machen. In den Folgetagen fuhren wir privat mit wechselnder Begleitung nach Dernau und Altenburg, um vor allem Schlamm und unbrauchbares Inventar aus den Häusern zu schaffen. Aufgrund einer Verletzung an der Hand hat mir dann mein Hausarzt vorerst verboten, weiter zum Helfen ins Ahrtal zu fahren. Die verordnete Ruhe war aber nur schwer zu ertragen, vor allem wenn man weiß, wieviel Arbeit dort noch wartete. Inspiriert von verschiedenen meist dunklen, braunen Slogans und Abbildungen über das Ahrtal, den Zusammenhalt, usw. kam der Gedanke auf, einen positiven, hoffnungsvollen Aufkleber zu kreieren, den ich dann ggf. verteile und der als Aufkleber auf mein Auto soll. Mehr nicht.

Unterstützt und angetrieben von meiner Frau und Elke Wolber haben wir uns dann überlegt, Aufkleber und T-Shirts produzieren zu lassen, um auch andere an dieser optimistischen Grundstimmung teilhaben zu lassen. Und mit den Spenden, die uns dadurch anvertraut werden, können wir dann auch noch Gutes tun. Also entstand dieses Projekt.

Was möchte uns der Ersteller mit dem Aufkleber sagen?

Inspiriert von seinen Erlebnissen versuchte Hermann-Josef Dahlhausen aus Gelsdorf, seine Gedanken und Erfahrungen als freiwilliger Helfer im Ahrtal, aber auch die notwendige Hoffnung grafisch zu verarbeiten. Herausgekommen ist ein Aufkleber, der all dies widerspiegelt.

Die Hintergrundfarben beschreiben links unten den Schlamm, in der Mitte das Grün der Weinberge und münden rechts oben im Gelb der Sonne (ohne Regenwolken!). Weiter findet man den Verlauf der Ahr von der Quelle bis zur Mündung sowie stellvertretend für alle zerstörten aber notwendigen Brücken im Ahrtal die Nepomukbrücke in Rech. Für den Weinbau und den damit verbundenen Tourismus darf die Weintraube natürlich nicht fehlen. Stellvertretend für alle Werkzeuge, Maschinen und Fahrzeuge steht die Schaufel, die sicher zu Tausenden im Einsatz war und sein wird. Die vier Helfer mit Herz sollen die unfassbar große Gemeinschaft an privaten Helferinnen und Helfern darstellen, die ohne viel fragen und ohne Auftrag einfach anpacken und helfen und den in Not geratenen Bewohnern an der Ahr zur Seite stehen, ohne einen Anspruch auf Gegenleistung zu haben.


Der Slogan "WE AHR ONE" soll diesen Zusammenhalt an der Ahr, aber auch die Verbundenheit jedes einzelnen Helfers mit diesem zerstörten, aber hoffentlich bald wieder in neuem alten Glanz erscheinenden Tal zusammenfassen.

WE AHR ONE

Wer spenden möchte und dafür Aufkleber oder andere Artikel sein eigen nennen möchte, kann sich gerne bei uns melden.


Einfach über

Facebook: https://www.facebook.com/gertrud.dahlhausen

oder per Mail. 


DANKESCHÖN an alle, die die Betroffenen der Ahr unterstützt haben oder noch unterstützen!!! 



WE AHR ONE